Mein Name ist Astrid Herler, Ich bin Zoologin, diplomierte Fachkraft für tiergestützte Aktivitäten & Fördermaßnahmen und auch Reiki Lehrerin. Da die direkte Auseinandersetzung mit einem Tier innerlich viel bewegen kann und vor allem viel Freude bereitet, möchte ich Euch ermöglichen diese Tiere ganz nah, aber sicher zu erfahren.

Daher biete ich Tierfreunden jeden Alters gerne den direkten Kontakt und Austausch mit Tieren in einer wunderschönen Umgebung an. Jedes Tier ist, so wie der Mensch, ein Individuum. Mit gegenseitiger Achtung, Respekt und Vertrauen kann man viel Spaß, Freude und unvergessliche Momente erleben.

Wer Näheres über mich erfahren will:

Die Eichgrabner Grünen haben mich interviewt und hier ist das Ergebnis.  Vielen Dank für das Interesse aus der Nachbargemeinde!

Salvatore ist ein 7 jähriger edler, weißer Lamawallach mit schwarzem Schwanz. Wenn er jemandem vertraut, lässt er sich recht schnell und gerne streicheln. Er ist ein sehr stolzes Tier und - so wie alle 4 Lamas - kann er nicht mit Menschen, die meinen ein Tier müsse nur "funktionieren" und gehorchen. Dann streikt er und geht nicht weiter. Menschen, ob groß oder klein, die liebevoll und gleichzeitig bestimmt sind, werden ihre Freude mit Salvatore haben. Er durchschaut "seinen" Menschen schnell und übernimmt auch gerne die Führung. Das bedeutet er wird versuchen so viel wie möglich zu Fressen.

Caral ist eine braun-weiß gepunktelte 10-jährige Lamastute, die erst seit 2016 bei uns ist. Sie ist entzückend und mag Menschen, die geduldig und liebevoll sind. Caral ist legendär für ihre Nasenküsse. Fasst sie Vertrauen, kommt sie ganz nah mit ihrer Nase an ihren Menschen und beschnuppert ihn. Daraus werden die besten Selfies ;-). Berührungen mag sie nicht so gerne, da sind die Ohren schnell mal unten. Beim Wandern ist sie sehr ruhig unterwegs, ist sehr achtsam und passt sich an die Geschwindigkeit der Lamaführer an, wenn diese langsamer gehen wollen/müssen..

Lamastuten Inka (8) und Coco (4) sind meine letzten Neuzugänge und bereits gute Freundinnen von Caral. Beide sind noch im Training, kommen aber auch schon zu den Wanderungen mit. Sie brauchen Menschen mit Geduld, denn natürlich ist es außerhalb der Weide sehr aufregend und sie müssen allen Geräuschen genau zu hören und alles genau anschauen. Stellenweise streiken sie etwas, aber die meiste Zeit gehen sie bereits sehr brav mit.  Coco hat mit Nähe überhaupt kein Problem und vermutlich berührt sie ihren Menschen auch immer wieder einmal. Streicheln lassen sich beide nach einiger Zeit.

Rico ist ein 9-jähriger Alpakawallach, der Ruhe und Entspanntheit ausstrahlt, die ansteckt. Er geht am liebsten gaaaaanz gemütlich und langsam spazieren, darum bildet er das Schlusslicht. Streicheln lässt er sich gerne, er ist auch ganz ruhig bei kleinen Kindern und meist ist er sehr gesprächig während der Wanderung.
Als er die Lamas Sir Henry, Salvatore und Ferdinand das erste Mal traf, wollte er sich sofort anfreunden und sein Blick verriet Unverständnis, als die Lamas vor ihm und Alpaka Diego davon liefen. (Die Lamas kannten vorher keine Alpakas). Mittlerweile sind sie eine harmonische Herde.

Aron ist ein sehr aufmerksamer, hellbrauner 10-jähriger Alpakawallach. Er braucht Zeit sich an jemanden zu gewöhnen (so wie für Lamas und Alpakas ganz typisch), aber nach einiger Zeit, wenn er Vertrauen gefasst hat, lässt er sich gerne von seinem Menschen streicheln. Am liebsten mag er während der Fresspausen gestreichelt werden. Beim Bergabgehen kann er schon mal ganz flott werden.

Diego kam zu uns als er gerade ein Jahr wurde. Mittlerweile ist er 6 Jahre alt und ein wunderschöner, kräftiger, braun-weißer Alpakawallach. Die meisten Menschen finden ihn allein wegen seinem Aussehen sehr süß. Diego ist ein flotter Geher. Die großen Lamas beeindrucken ihn wenig, wenn es darum geht den besten Platz an der Futterraufe zu ergattern und selbst Rico hat da oft das Nachsehen. Da sind die größeren Lamas ziemlich baff, wie frech er sich da benimmt und das ist wohl sein Vorteil ;-). Ebenso wie Lama Ferdinand es getan hat, hat er sich Pato angenommen und gab ihm Nähe und Schutz, wenn Pato in jüngeren Jahren es gebraucht hat. Diego blieb auch bei Wanderungen immer stehen, um sich nach Pato umzudrehen und um auf ihn zu waren, wenn Pato sich bei einer Pause zu weit von den anderen entfernt. Er geht sehr brav spazieren, weiß genau was er mag und was er nicht mag und zeigt das sehr schön mittels Körpersprache!

Darf ich vorstellen? Pato. Seit Oktober 2014 Teil des Teams und jetzt 4 Jahre alt. Der reinweiße (naja manchmal nicht ganz so reinweiße ;-) )Pato besticht mit seinen blauen Augen und seinem lustigen Wesen, ist interessiert, neugierig und einfach unglaublich entzückend, aber er hat es auch faustdick hinter den Ohren.  Aufgrund seiner Taubheit, braucht er ruhige Menschen, die keine Angst vor Tieren haben, denn Unsicherheiten kann er nicht gut zuordnen und sie irritieren ihn. Bleiben die Menschen ruhig, geht es auch ihm gut. Man muss wirklich viel lachen, wenn man mit Pato geht, denn was immer ihm einfällt, wird er in derselben Sekunde unternehmen.

Marley ist ein 4-jähriger Suri-Alpaka-Wallach. Er ist erst seit Oktober 2018 bei uns und noch im Training. Wir hoffen, dass er im Frühling schon mitgehen kann.

Die Lama Lady wünscht viele

wunderschöne und unvergessliche Momente

mit ihrem tierischen Team!

 

Rest in peace: Unvergessen und ewig in unserem Herzen:

Ferdinand war ein liebenswerter schwarz-weißer Lamawallach. Er liebte Nähe und Streicheleinheiten: Je mehr Kinder ihn gebürstet haben, um so lieber war es ihm. Außerdem war er auch der gutmütige Onkel für Alpaka Pato. Leider hatte er schwerwiegende Probleme mit seinen Beinen und starb am 7. Jänner 2019 mit 7 Jahren.

Sir Henry war ein hellbrauner 10-jähriger Lamawallach und das Leittier der Herde. Er war 2013 der schönste Wallach Österreichs. Henry war zwar das Leittier, hatte es aber nicht nötig, dies ständig gegenüber den anderen Tieren zu zeigen. Seine ruhige und souveräne Art zeichnete ihn aus. Er starb in den Morgenstunden des 5. Oktobers 2019. Die Todesursache konnte trotz Sektion nicht herausgefunden werden.

 

Hier meine Abschiedsworte an Sir Henry:

Henry ich vermisse dich sehr. Du hast mir gezeigt, was es bedeutet ein wahrer Chef zu sein: freundlich, hochsozial, klar und sicherheitsvermittelnd.
Ich bin dir unendlich dankbar, dass du mir während des Aufbau meines kleinen Unternehmens den Rücken gestärkt hast, indem du für Ruhe, Klarheit und Ausgleich in der Herde gesorgt hast. Ich habe dir so gerne zugeschaut, wie du mit hoch erhobenen Kopf gewandert bist. Wie sich jegliches Dominanzverhalten der Menschen durch deine Klarheit in ein Miteinander verwandelt hat und deine zweibeinigen Freunde am Ende der Wanderung ein Leuchten in den Augen hatten.
Du hast mir Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Und ich weiß, dass du entweder in Frieden ruhst oder bereits entspannt auf einer himmlischen Wiese frisst und mir zu zwinkerst.
Das Leben ist oft nicht so wie wir es uns wünschen, denn ich habe immer wieder still gebetet, dass du uralt wirst, gleichzeitig wusste ich aber auch dass du ohne viel Aufsehen gehen wirst. Ohne dass ich eine Chance habe für dein Überleben zu kämpfen.
In deinem Sinne werde ich die Trauer zulassen und gleichzeitig nach vorne schauen. Lass mir Ferdinand grüssen.