MEIN LEBEN MIT MEINEN TIEREN:

Mein Name ist Astrid Herler, Ich bin Zoologin, diplomierte Fachkraft für tiergestützte Aktivitäten & Fördermaßnahmen und auch Reiki Lehrerin. Da die direkte Auseinandersetzung mit einem Tier innerlich viel bewegen kann und vor allem viel Freude bereitet, möchte ich Euch ermöglichen diese Tiere ganz nah, aber sicher zu erfahren. Daher biete ich Tierfreunden jeden Alters gerne den direkten Kontakt und Austausch mit Tieren in einer wunderschönen Umgebung an. Jedes Tier ist, so wie der Mensch, ein Individuum. Mit gegenseitiger Achtung, Respekt und Vertrauen kann man viel Spaß, Freude und unvergessliche Momente erleben. Heuer habe ich auch ein Buch über meine Arbeit herausgegeben.

Wer Näheres über mich erfahren will: Die Eichgrabner Grünen haben mich interviewt und hier ist das Ergebnis.  Vielen Dank für das Interesse aus der Nachbargemeinde!

Barbara Pattiss-Klingen ist ausgebildete Tierärztin und Mutter von 4 Kindern. Ihre ruhige und entspannte Art wirkt auf Mensch und Tier gleichermaßen. Wir freuen uns sehr, dass sie seit Sommer 2021 Teil unseres Teams wurde.

 Salvatore ist ein 12- jähriger edler, weißer Lamawallach mit schwarzem Schwanz. Wenn er jemandem vertraut, lässt er sich schnell und gerne streicheln. Er ist ein sehr stolzes Tier und - so wie alle 5 Lamas - kann er nicht mit Menschen, die meinen ein Tier müsse nur "funktionieren" und gehorchen. Dann streikt er und geht nicht weiter. Merkt er aber, dass der Mensch ihn gerne hat, dann geht er Seite an Seite mit "seinem Menschen" und hat seinen typischen und unverkennbaren "Ich bin ganz toll und ihr wisst es" -Blick drauf. Menschen, ob groß oder klein, die liebevoll und gleichzeitig bestimmt sind, werden ihre Freude mit Salvatore haben. Er durchschaut "seinen" Menschen schnell und übernimmt auch gerne die Führung, wenn es an liebevoller Bestimmtheit mangelt. Das bedeutet er wird versuchen so viel wie möglich zu Fressen. 

Er ist meist einer der ersten, die beim Zaun stehen und darauf warten angehalftert zu werden.

Rossini, ein Wooly-Lama, ist seit November 2019 bei uns. Er ist  ebenfalls 12 Jahre alt und das größte meiner Tiere.  Er ist das Lieblingstier meines Sohnes! Ich würde ihn als "Riesenbärli" bezeichnen. Anfangs findet er es manchmal etwas ungerecht, wenn man ihn nicht einfach draußen dauernd fressen lässt und beschwert sich, aber sobald man einfach los geht, versteht auch er es und geht ganz gemütlich mit. Er lässt sich auch bald streicheln und kommt auch nah heran. Bei Rossini ist es wichtig liebevoll aber bestimmt zu sein.

Caral ist eine braun gepunktelte, weiße 15-jährige Lamastute, die seit 2016 bei uns ist. Sie ist unaufgeregt, in sich ruhend und gehört zu den gemütlichen Tieren. Berührungen mag sie nicht, da sind die Ohren schnell mal unten. Dennoch ist sie auch eine beliebte Wandergefährtin bei Schulklassen. Beim Wandern ist sie sehr ruhig unterwegs, ist sehr achtsam und passt sich an die Geschwindigkeit der Lamaführer:in an, wenn diese langsamer gehen wollen/müssen. Sie ist die einzige, die wirklich Rücksicht nimmt, wenn Mensch bergauf geht und dabei sehr schnauft, da schaut sie ihren Menschen an und bleibt stehen.

Ihre Eigenheit: sobald Menschen vor ihr gehen statt neben ihr, bleibt sie stehen, mustert den Menschen und geht erst weiter, wenn er wieder neben ihr steht. Sie ist doch irgendwie auch eine Prinzessin.

Lamastute Inka ist 13 Jahre alt. Sie kommt nicht so oft mit, weil sie meist keine Lust hat. Sie hat allerdings auch schon Gelenkprobleme, die sich bereits angekündigt haben, als sie zu uns kam. Als beste Freundin von Coco musste sie aber unbedingt mit bzw wollte ich sie nicht trennen. Sie genießt das Leben auf der Weide und ist die Chefin. Selbst Salvatore und Rossini müssen weichen, wenn sie zum Futter will. Gegenüber Menschen ist sie eine zarte Dame, die gerne die Gesichter ihrer Wandersleute beschnuppert. 

 

 

Coco ist immer sehr motiviert und steht meist am Zaun an, um mitzugehen. Obwohl sie schon 10 Jahre alt ist, scheint sie als rangniedrigste Stute das ewige Kind zu sein. Coco (aber auch Inka) liebt es an Menschen zu riechen, so schnell kann man gar nicht schauen und sie beschnuppert Haare, Kopfbedeckungen und Gesichter. Ist sie verunsichert, geht sie näher zu ihrem Menschen, daher ist es gut, wenn ruhige Menschen sie haben.

Aron ist ein sehr aufmerksamer, semmelbrauner 14-jähriger Alpakawallach. Im fehlen schon einige Zähne, daher bekommt er täglich sein aufgeweichtes Extrafutter. Er ist sehr unkompliziert, man muss eigentlich nur mit ihm mitgehen. Während der Fresspausen kann man ihn meist gut streicheln. Beim Bergabgehen wird er manchmal ganz schön flott.

Diego ist sein 10 Jahren bei uns. Er ist ein wunderschöner, kräftiger, braun-weißer 11-jähriger Alpakawallach. Die meisten Menschen finden ihn allein wegen seines Aussehen sehr süß. Diego ist ein flotter Geher. Er geht sehr brav spazieren, steht meist als zweiter am Zaun an. Selten muss ich seinen Namen rufen, dann geht er zuerst aufs Klo und kommt dann zum Zaun zum Anhalftern. Diego weiß genau was er mag und was er nicht mag und zeigt das sehr schön mittels Körpersprache!

Darf ich vorstellen? Pato. Seit Oktober 2014 Teil des Teams und jetzt 10 Jahre alt. Der reinweiße (naja manchmal nicht ganz so reinweiße) Pato besticht mit seinen blauen Augen und seinem lustigen Wesen, ist interessiert, neugierig und einfach unglaublich entzückend, aber er hat es auch faustdick hinter den Ohren.  Aufgrund seiner Gehörlosigkeit, braucht er ruhige Menschen, die keine Angst vor Tieren haben, denn Unsicherheiten kann er nicht gut zuordnen und sie irritieren ihn. Bleiben die Menschen ruhig, geht es auch ihm gut. Unsere Kunden muss wirklich viel lachen, wenn sie mit Pato gehen, denn was immer ihm einfällt, wird er in derselben Sekunde unternehmen. D.h. er läuft schnell voraus, dann bleibt er wieder abrupt stehen und es kann gut sein, dass er sich plötzlich am Boden legt und sich auf der trockenen Erde oder im Laub wälzt.

Marley ist ein 9-jähriger Suri-Alpaka-Wallach und ist seit Oktober 2018 bei uns. Er ist ein ganz ein lieber,  gutmütiger Kerl. Man munkelt ja, dass Suris "ursprünglicher" sind. Bei Marley stimmt das. Er geht zwar gerne, brav und unkompliziert mit. Allerdings behält er die Menschen ganz genau im Auge. Schnelle Bewegungen in seine Richtung verursachen, dass er einen Satz auf die Seite macht. Daher dürfen Leute mit ihm gehen, die ruhig sind. Während er am Anfang des Trainings mindestens 1 Meter Abstand zu seinem Menschen gehalten hat, kommt er jetzt schon sehr nahe heran. Er hat seidige Wolle, aber er lässt sich (noch) nicht berühren. Vielleicht kommt das ja noch, vielleicht aber auch nicht.

Nino ist unser Neuzugang. Er ist ein 5-jähriger Alpakawallach, der erst seit Ende 2023 bei uns lebt. Er erinnert mich an Rico, da er sehr entspannt bei Berührungen ist, wahnsinnig gerne frisst und beim Wandern gerne plaudert. 

Die Lama Lady wünscht viele

wunderschöne und unvergessliche Momente

mit ihrem tierischen Team!

 

Rest in peace: Unvergessen und ewig in unserem Herzen:

 Rico war ein Alpakawallach, der Ruhe und Entspanntheit ausstrahlte, die ansteckte.  Er starb am 7.1.2023 mit 13 Jahren.
Als ich im Jahr 2013 am Laptop die Bilddatei angeklickt habe, die mir seine Vorbesitzerin geschickt hat, ist mein Herz in derselben Sekunde aufgegangen, in der der damals 3-jährige Rico am Bildschirm erschienen ist.
Ich danke noch heute meiner Intuition für diesen Hinweis. Denn Rico war ein Herz auf 4 Beinen. Gemütlich, chillig, freundlich, vertrauensvoll. Kinder haben ihm beim Wandern vorgesungen und vieles erzählt. Auch er hat gerne geredet bzw gesummt. Er war kein Distanztier, wie es für seine Art normal gewesen wäre. Ganz nah, Kopf an Kopf, ging er mit Klein und Groß wandern, Hauptsache freundlich, gemütlich und genügend Fresspausen. Daher war er ein wichtiger Co-Therapeut bei der Ergotherapie.

Rico, dein ruhiger, liebevoller Charakter fehlt in der Herde, wir vermissen dich sehr. Ich bin unendlich dankbar, dass du Teil unseres Team warst.

 

 

 

Sir Henry war ein hellbrauner 10-jähriger Lamawallach und das Leittier der Herde. Er war 2013 der schönste Wallach Österreichs. Henry war zwar das Leittier, hatte es aber nicht nötig, dies ständig gegenüber den anderen Tieren zu zeigen. Seine ruhige und souveräne Art zeichnete ihn aus. Er starb in den Morgenstunden des 5. Oktobers 2019. Die Todesursache konnte trotz Sektion nicht herausgefunden werden.

 

Hier meine Abschiedsworte an Sir Henry:

Henry ich vermisse dich sehr. Du hast mir gezeigt, was es bedeutet ein wahrer Chef zu sein: freundlich, hochsozial, klar und sicherheitsvermittelnd.
Ich bin dir unendlich dankbar, dass du mir während des Aufbau meines kleinen Unternehmens den Rücken gestärkt hast, indem du für Ruhe, Klarheit und Ausgleich in der Herde gesorgt hast. Ich habe dir so gerne zugeschaut, wie du hoch erhobenen Kopfes gewandert bist. Wie sich jegliches Dominanzverhalten der Menschen durch deine Klarheit in ein Miteinander verwandelt hat und deine zweibeinigen Freunde am Ende der Wanderung ein Leuchten in den Augen hatten.
Du hast mir Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Und ich weiß, dass du entweder in Frieden ruhst oder bereits entspannt auf einer himmlischen Wiese frisst und mir zu zwinkerst.
Das Leben ist oft nicht so wie wir es uns wünschen, denn ich habe immer wieder still gebetet, dass du uralt wirst, gleichzeitig wusste ich aber auch, dass du ohne viel Aufsehen gehen wirst. Ohne dass ich eine Chance habe für dein Überleben zu kämpfen.
In deinem Sinne werde ich die Trauer zulassen und gleichzeitig nach vorne schauen. Lass mir Ferdinand grüßen.

Ferdinand war eines meiner ersten Tiere, ein sehr liebenswerter schwarz-weißer Lamawallach.  Er liebte Nähe und Streicheleinheiten. Je mehr Kinder ihn gebürstet haben, um so lieber war es ihm. Außerdem war er auch der gutmütige Onkel für Alpaka Pato. Leider bekam er schwerwiegende Probleme mit seinen Beinen und starb am 7. Jänner 2019 mit 7 Jahren. Er wird immer in meinem Herzen, als der liebe tollpatschige, herzensgute Freund bleiben.